Der Hut kommt nie aus der Mode
Der Hut: Tradition und Mode!
Ein Hut unterscheidet sich von der Mütze durch die feste Form und die umlaufende Krempe. Kappen zeichnen sich entgegen dadurch aus, dass der Rand nicht ganz um den Kopf verläuft. Es gibt Hüte, die vor Regen oder Sonneneinstrahlung (Sombrero) schützen sollen. Hüte sind demnach einerseits besonders nützlich, unterstreichen andererseits aber auch die jeweilige Persönlichkeit des Trägers oder der Trägerin auf gekonnte Art und Weise. Auch die Zugehörigkeit zu einer gewissen Gruppierung kann durch einen Hut nach außen gezeigt werden. Auch in punkto Mode stellt der Hut ein stilvolles Accessoire dar, welches gern verwendet wird, um das Outfit abzurunden.
In Deutschland ist der Hut seit dem 10. Jahrhundert gebräuchlich. Der Strohhut stellte z.B. ein Abzeichen der Sachsen dar. Seit dem 12. und 13. Jahrhundert kamen immer mehr Hutmodelle in Umlauf. Wie sehr der Hut geschätzt wurde, sieht man auch daran, dass schließlich im 14. Jahrhundert die Hutmacherzunft gegründet wurde. Hüte kommen nicht aus der Mode!
Hutmode: Schluss mit der Etikette!
Im Laufe des 20. Jahrhunderts wurden die Hüte immer pompöser und größer, insbesondere die Damenhüte. Die Herren gingen für eine lange Zeit überhaupt nicht ohne Hut aus dem Haus. Wer einen Hut trägt, beweist Stil, stellt etwas dar. Inzwischen zeigt sich die Damenmode, generell betrachtet, von einer etwas anderen Seite. Das Modediktat ist längst nicht mehr so eng gesteckt. Heutzutage zählt in erster Linie der individuelle Geschmack. Selbst was bis vor kurzem noch ein No-go in Bezug auf die Mode angesehen wurde, kann sich zu einem wahren Mode-Burner entwickeln. So können sich Frauen und auch die Herren genau den Hut aussuchen, der den persönlichen Geschmack trifft.