Der Modeschreck – ein Cappy
Cappy – der einstige Modeschreck ist populärer denn je!
Das Baseballcap, kurz Cappy oder Cap genannt, ist eine Mütze, welche mit einer Sonnenblende ausgestattet ist. Es gibt viele Legenden, wie das Cappy seinen Siegeszug – von Amerika über den ganzen Erdball – angetreten hat. Eine Geschichte besagt, dass die Spieler des Baseballclubs New York Knickerpockers am 24. April 1849 anstatt der normalerweise üblichen Strohhüte steife Kappen getragen haben, was für Furore sorgte. Der Schirm kam erst später hinzu.
Das Cappy wird zum Symbol!
Anfangs waren es insbesondere Kinder und Jugendliche, welche sich mit einem Cappy schmückten. Das Cappy entwickelte sich rasant zu einem Symbol für die Jugendkultur der Vereinigten Staaten von Amerika, welche ja – wie bekannt – in den 70er Jahren bis nach Europa überschwappte. So kam es, dass das Cappy zu jener Zeit dann auch in Deutschland immer beliebter wurde. Gleich wie etwa die Sneakers und Sportbekleidung, wurde die lustige Schildmütze nach und nach ein fixer Bestandteil der Streetwear.
Das Cappy und wie man es trägt
Im Laufe der 80er Jahre begann in Bezug auf das Baseballcap ein ganz neuer Trend, man begann die Mütze mit dem Schild nach hinten zu tragen. Damit sollte ausgedrückt werden, dass man „anders“ war und sich von der Masse herausheben wollte. Diese modische Erscheinung war von den Skateboardern ausgegangen und wurde von der Jugendszene freudig aufgenommen. Studien, die Mitte der 90er Jahre gemacht wurden, haben ergeben, dass zu jener Zeit bereits 10-40% der beobachteten Studenten ihr Cappy demonstrativ verkehrt herum trugen.
Es ist interessant zu beobachten, wie Trends die Welt erobern und wie lange sie sich bewahren können. Das Cappy gehört nach wie vor zu den beliebtesten Kopfbedeckungen, wobei gesagt werden muss, dass es inzwischen auch bei den älteren Menschen überaus gut ankommt.